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Die Zukunft wird inklusiv! Doch was heißt es überhaupt, digital barrierefrei zu sein?
Geschichte lesen
Barrierefreiheit durch echte NutzertestsBevor man in eine neue Software zur Barrierefreiheitsprüfung investiert, steht oft eine Frage im Raum: Wo stehen wir eigentlich gerade? Genau hier setzen manuelle Nutzertests für Barrierefreiheit an. Sie bieten einen klaren, praxisnahen Überblick über den aktuellen Stand deiner digitalen Barrierefreiheit – einmalig, ohne gleich ein ganzes System einführen zu müssen.
Ein solcher Test zeigt dir, wie Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen deine Website oder Anwendung tatsächlich erleben, und macht sichtbar, wo konkrete Barrieren liegen. Auf dieser Basis kannst du gezielt entscheiden, welche Schritte als Nächstes sinnvoll sind.
Im zweiten Schritt hilft dir eine Plattform für digitale Barrierefreiheit, digitale Barrierefreiheit nachhaltig zu analysieren und zu verbessern. Sie unterstützt dich dabei, Probleme zu beheben, Fortschritte zu dokumentieren und bei jeder Änderung im Blick zu behalten, dass Barrierefreiheit nicht einmalig, sondern fortlaufend gedacht werden muss.
Bei Eye-Able enden manuelle Barrierefreiheits-Tests nicht in einem statischen Bericht. Alle Ergebnisse aus automatisierten und manuellen Prüfungen werden zentral im Eye-Able Dashboard zusammengeführt. So entsteht erstmals ein vollständiges Bild eurer digitalen Barrierefreiheit an einem Ort – transparent, nachvollziehbar und dauerhaft dokumentiert.
In diesem Artikel erfährst du, warum sich ein manueller Test gerade für den Einstieg lohnt, wie er abläuft und welche konkreten Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen.
Bei einem manuellen Barrierefreiheits-Test prüfen unsere Accessibility-Expert*innen deine Webseiten mit verschiedenen assistiven Technologien wie Screenreadern (z. B. NVDA, JAWS oder VoiceOver). Dabei werden Tastaturfunktionen, Fokusindikatoren, ARIA-Attribute, sinnvolle Alternativtexte und die semantische HTML-Struktur genau analysiert. Zusätzlich beziehen wir ein diversifiziertes Expertenteam mit unterschiedlichen Einschränkungen ein, um die Perspektive betroffener Nutzer*innen sicherzustellen.
Das Ziel:
Reale Nutzungssituationen nachvollziehen
Echte Barrieren identifizieren
Technische Ergebnisse mit der menschlichen Erfahrung abgleichen
Neu: Manuelle Testergebnisse direkt im Eye-Able Dashboard
Die Ergebnisse manueller Tests werden bei Eye-Able nicht separat ausgeliefert, sondern direkt digital dokumentiert und im Dashboard bereitgestellt. Dort kannst du:
alle Prüfergebnisse einsehen
Maßnahmen priorisieren
Fortschritte nachvollziehen
Berichte als PDF herunterladen oder digital teilen.
Damit unterscheidet sich ein manueller Test klar von automatisierten Tools, die nur erkennen, was maschinell messbar ist – z. B. fehlende Alt-Texte oder zu geringe Kontrastwerte.
Komplexe Probleme wie unverständliche Formularbeschriftungen, falsche Fokusreihenfolgen oder unklare Fehlermeldungen bleiben dabei oft unentdeckt.

Manuelle Tests decken die gesamte Bandbreite digitaler Nutzung ab. Die folgenden Prüfpunkte zeigen, welche Aspekte Expert*innen bei einem manuellen Barrierefreiheits-Test konkret bewerten:
Lassen sich alle Elemente per Tastatur erreichen und nutzen?
Können Nutzende alle Prozesse (z. B. Checkout oder Formularabsendungen) vollständig durchlaufen?
Ist die Fokus- und Lesereihenfolge logisch und nachvollziehbar?
Sind CAPTCHAs zugänglich oder gibt es barrierefreie Alternativen (z. B. Audio oder Logikfragen)?
Sind bereitgestellte Dokumente wie PDFs, Rechnungen oder Produktbeschreibungen für Screenreader zugänglich und gut nutzbar?
Werden nachgeladene Inhalte (z. B. Pop-ups, Warenkorb-Updates oder Bestätigungsmeldungen) korrekt vom Screenreader erfasst?
Bleibt die Orientierung erhalten, wenn sich Inhalte dynamisch ändern?
Sind Pflichtfelder klar erkennbar und korrekt gekennzeichnet?
Sind erwartete Formate (z. B. Datum, Telefonnummer, E-Mail) verständlich beschrieben?
Sind Fehlermeldungen sofort wahrnehmbar, eindeutig formuliert und wird der Fokus sinnvoll dorthin gelenkt?
Sind Buttons, Links und Eingabefelder sinnvoll beschriftet?
Sind Alternativtexte für Bilder vorhanden und inhaltlich korrekt
Werden Zustände (aktiv/inaktiv, ausgewählt/nicht ausgewählt) korrekt kommuniziert?
Funktionieren Layout und Inhalte auch bei Vergrößerung auf 200 % oder mehr?
Ist die mobile Ansicht vollständig nutzbar und übersichtlich?
Bleiben Inhalte konsistent dargestellt – ohne Layoutsprünge oder Überlagerungen?
Gibt es zeitgesteuerte Aktionen (z. B. Warenkorb läuft ab) und können sie verlängert oder pausiert werden?
Werden Inhalte, Buttons und Navigationselemente einheitlich benannt und dargestellt?
Obwohl automatisierte und manuelle Tests dasselbe entscheidende Ziel verfolgen – die uneingeschränkte Nutzung von Websites für alle Nutzergruppen (von Menschen mit Behinderungen bis hin zu älteren oder situativ eingeschränkten Nutzenden) zu ermöglichen –, unterscheiden sie sich fundamental in Tiefe, Methode und Aussagekraft.
Aktuelle Studien zeigen, dass semi-automatisierte Tests bis zu 80 % der Barrieren erkennen können (Deque-Report). Das ist deutlich mehr als bisher angenommen.
Aber: Der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Quantität, sondern in der Qualität und dem Auswirkungsgrad der gefundenen Barrieren.
Ein Beispiel verdeutlicht das:
Selbst wenn eine Software 80 % der Fehler erkennt, kann eine einzige Barriere mit hohem Auswirkungsgrad – etwa eine Tastaturfalle in der Hauptnavigation – den gesamten Webauftritt unzugänglich machen. Quantitativ ist das nur ein kleiner Teil, qualitativ jedoch kritisch.
Manuelle Nutzertests identifizieren solche Barrieren in kürzester Zeit, während sie bei automatisierten Prüfungen oft unerkannt bleiben.
Manuelle Barrierefreiheits-Tests werden von geschulten Expert*innen durchgeführt, die Webseiten praktisch mit assistiven Technologien wie Screenreadern, Tastatursteuerung oder Vergrößerungssoftware bedienen. Dabei werden Kontext und Nutzererlebnis geprüft, den Tools nicht erfassen können, etwa:
die logische Fokusreihenfolge und das intuitive Bediengefühl,
Verständlichkeit von Formularen und Fehlermeldungen (ist der Alt-Text sinnvoll oder nur vorhanden?),
Lesbarkeit und Orientierung bei komplexen Inhalten (kognitive Barrieren),
die tatsächliche Nutzbarkeit für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen.
Manuelle Tests liefern somit realitätsnahe und belastbare Ergebnisse, deckt komplexe Barrieren auf und ermöglicht konkrete Verbesserungsempfehlungen zur Steigerung der User Experience (UX).
Mit der neuen Prüfstrecke im Eye-Able Dashboard werden manuelle Barrierefreiheitstests vollständig digital abgebildet.
Das bedeutet konkret:
Nachdem du einen manuellen Test bei Eye-Able beauftragt hast dokumentieren unsere zertifizierten Eye-Able Tester:innen alle Prüfschritte digital im Eye-Able Dashboard.
Automatisierte und manuelle Ergebnisse werden im Eye-Able Dashboard dargestellt.
Du erhältst eine zentrale, nachvollziehbare Dokumentation eurer Barrierefreiheit.
Zu jedem Prüfschritt halten unsere Tester folgendes fest:
Fehlertitel und Fehlerbeschreibung
Screenshot
Handlungsempfehlung
Priorität
Aufwandseinschätzung
Natürlich könnt ihr die klickbare Teststrecke auch selbstständig nutzen, um manuelle Tests direkt digital zu dokumentieren. Wir empfehlen dies vor allem Barrierefreiheitsexperten oder zertifizierten Tester.
Wer gerade noch am Anfang der Reise steht, kann die Geführten Tests im Dashboard nutzen. Diese leiten auch Einsteiger und Einsteigerinnen verständlich an und decken bereits wichtige Prüfschritte der EN301549. Für ganzheitliche Barrierefreiheit empfehlen wir im Anschluss die Durchführung eines manuellen Tests. Entweder eigenständig durch einen internen Experten oder eine interne Expertin oder zertifizierten Tester oder Testerin. Wer auf Nummer sicher gehen und nichts falsch machen möchte, kann einen manuellen Tests durch Betroffene bei Eye-Able beauftragen.
Weil Software zwar schnell ist, aber keine reale Nutzung simulieren kann. Automatisierte Scans erkennen leider nicht alle Barrieren. Ein Teil zeigt sich erst, wenn Menschen die Website tatsächlich bedienen – mit Tastatur, Screenreader oder eingeschränktem Sehvermögen.
Automatisierte Tests liefern nur eine gute erste Einschätzung, ob eine Website die Barrierefreiheitsstandards der WCAG oder der BITV erfüllt. Für eine rechtskonforme Bewertung nach dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) oder dem European Accessibility Act (EAA) brauchst du manuelle Prüfungen durch Expert*innen, die alle Erfolgskriterien einzeln bewerten.
Manuelle Tests decken genau diese versteckten Hürden auf. Sie bewerten,
ob Inhalte sinnvoll strukturiert sind,
ob die Navigation intuitiv funktioniert,
und ob Formulare, Buttons und Meldungen verständlich sind.
Kurz: für alle, die Barrierefreiheit ernsthaft umsetzen wollen.
Besonders wichtig sind sie, wenn du …
schnell und effektiv Barrieren oder Blockaden mit hohem Auswirkungsrad innerhalb seines digitalen Produkts entdecken möchtest
rechtliche Anforderungen erfüllen musst (z. B. durch das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz oder BITV)
Webshops, Formulare oder Login-Bereiche betreibst, die fehlerfrei funktionieren müssen
oder deine Website bereits mit Tools wie Eye-Able Assist ausgestattet hast und nun den nächsten Schritt Richtung vollständiger WCAG-Konformität gehen willst.
Du und dein Team könnt manuelle Tests im Eye-Able Dashboard auch selbst durchführen, insbesondere wenn ihr bereits grundlegende Kenntnisse im Bereich Barrierefreiheit habt.
Fazit: Volle digitale Barrierefreiheit erreichst du nur mit manuellen Tests in echten Nutzungsszenarien.
Barrierefreie Anwendungen verbessern nicht nur die Nutzererfahrung für Menschen mit Behinderungen, sondern steigern auch die allgemeine Usability und führen zu einer klareren Benutzerführung für alle.
Realitätscheck: Du erfährst, wie dein Angebot für Menschen mit Behinderungen wirklich funktioniert.
Praxisnahe Beratung: Die Ergebnisse werden in einem persönlichen Gespräch erläutert – mit Fokus auf die wichtigsten Verbesserungen.
Nachhaltige Wirkung: Die Maßnahmen verbessern nicht nur Barrierefreiheit, sondern auch Usability und Conversion Rate für alle Nutzer*innen.
Die Testdurchführung umfasst je nach Produkt zwischen 13 und 112 Prüfschritte nach WCAG und EN 301549: von der Analyse der HTML- und JavaScript-Struktur über den Einsatz von Tools wie WAVE bis hin zu manuellen Farbkontrastprüfungen und der Bewertung der Alternativtexte im Code.
Ein typischer manueller Barrierefreiheits-Test umfasst:
Prüfung ausgewählter Seiten oder User Journeys – z. B. Startseite, Produktdetailseite oder Bestellprozess
Analyse anhand der WCAG-Kriterien (A/AA/AAA)
Screenreader-Tests (NVDA, JAWS) sowie Tastaturnavigation
Bewertung durch Accessibility-Expert*innen
Auswertungsgespräch mit konkreten Empfehlungen und Priorisierung
So bekommst du kein theoretisches Gutachten, sondern direkt umsetzbare Ergebnisse, die deine Website wirklich inklusiver machen.
Automatisierte Checks und Accessibility-Widgets sind dabei zwar genauso wichtig, da sie wichtige Hinweise auf technische Barrieren liefern und unverzichtbar für das kontinuierliche Monitoring sind. Doch sie erfassen nur, was maschinell messbar ist. Erst im Zusammenspiel mit manuellen Tests durch echte Nutzerszenarien entsteht ein vollständiges Bild.
Wenn du umfassende digitale Barrierefreiheit erreichen möchtest, führt kein Weg an manuellen Barrierefreiheitstests vorbei. Nur so stellst du sicher, dass deine Website und Apps die Anforderungen der WCAG, EN 301 549 und BITV erfüllen – und allen Nutzenden eine wirklich inklusive, barrierefreie Nutzererfahrung bieten.
Bereits ein einzelner manueller Test, ergänzt durch eine fachliche Beratung, kann dir einen fundierten ersten Überblick über die Barrierefreiheit deiner Website oder App geben.
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