Geschrieben von Sebastian Fjeld am 07. August 2024

Einfachheit ist der Schlüssel – Mehr Reichweite durch Lesbarkeit

Zugänglichkeit

In der heutigen digitalen Ära werden wir jede Minute des Tages mit Inhalten bombardiert. Bei so viel Information, die um unsere Aufmerksamkeit konkurriert, ist es entscheidend, dass Inhalte hervorstechen und ein Publikum ansprechen. Eine einfache und sehr effektive Methode, genau das zu erreichen, besteht darin, sich auf die Lesbarkeit zu konzentrieren. 

Schlechter lesbar heißt weniger Reichweite 

Wenn Inhalte schwer zu lesen sind, werden viele Menschen nicht mit ihnen interagieren. Das geht auf Kosten der eigenen Reichweite – potenziell bis zu 36%! Das hat erhebliche Auswirkungen darauf, ob ein Publikum angesprochen wird oder nicht. 

Lange Sätze, unübersichtliche Absätze und komplexe Fachbegriffe können Beiträge abschreckend wirken lassen und Leser*innen vertreiben, bevor sie die Kernbotschaften überhaupt wahrnehmen. 

Tipps für bessere Lesbarkeit 

Die Lesbarkeit von Inhalten zu verbessern, bedeutet nicht immer, sie zu vereinfachen. Es bedeutet, sie einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und sicherzustellen, dass mehr Menschen, unabhängig ihres Hintergrunds, Beiträge verstehen und sich mit ihnen beschäftigen können.  

Das lässt sich bereits durch einige ganz einfache Methoden erreichen. Aber Achtung: Die hier aufgeführten Tipps haben nichts mit der Umsetzung von “Leichter Sprache” oder “Einfacher Sprache” zu tun. Diesem Thema widmen wir uns in einem anderen Blogbeitrag. 

Hier sind einige wirkungsvolle Tipps zur Verbesserung der Lesbarkeit eurer Inhalte: 

1. Verwende Aufzählungspunkte 

Das “Aufbrechen” eines Textes mit Aufzählungspunkten erleichtert das Scannen und hebt die wichtigsten Punkte hervor, die euer Publikum mitnehmen soll. Dieses Format ist besonders nützlich für mobile Nutzer*innen, die kurze, leicht verdauliche Informationshäppchen bevorzugen. 

2. Für mobile Geräte optimieren 

Da immer mehr Menschen Inhalte auf ihren mobilen Geräten abrufen, ist es unerlässlich, dass Beiträge gut aussehen und auch auf kleineren Bildschirmen leicht zu lesen sind. Das bedeutet, kürzere Sätze und Absätze zu verwenden und sicherzustellen, dass das Layout gut an mobile Formate angepasst ist. 

3. Lange Absätze vermeiden 

Lange, dichte Absätze können abschreckend und schwerer nachvollziehbar sein. Es lohnt sich, die Informationen, die weitergegeben werden sollen, kurz und prägnant darzustellen. Das macht eure Inhalte zugänglicher und ansprechender. 

4. Unnötig komplexe Begriffe vermeiden 

Je nach Publikum können branchenspezifische Begriffe oder Fachbegriffe sinnvoll sein. Ihre Überbeanspruchung kann allerdings auch Leser*innen entfremden. Hier ist es ratsam, sich einfach und klar auszudrücken. 

5. Verwende Wörter mit weniger Silben 

Komplexe, lange Wörter können die eigenen Inhalte für die Lesenden schwerer verdaulich machen. Wann immer möglich, sollten einfachere, gebräuchlichere Wörter verwendet werden, um einen reibungslosen Lesefluss zu gewährleisten. 

Die Nachfrage nach Einfachheit nimmt zu 

Der Trend zur Einfachheit ist nicht nur eine Modeerscheinung, sondern auch eine Reaktion auf die überwältigende Menge an Informationen, denen wir täglich begegnen. Indem wir unsere Beiträge leichter lesbar machen, verbessern wir nicht nur die Zugänglichkeit, sondern profitieren auch von mehr Reichweite und Interaktion. 

Wie stellt ihr sicher, dass eure Beiträge gut lesbar sind? Die oben genannten Tipps anzuwenden, ist schon einmal ein guter Anfang.

Beiträge, die einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden, verbessern nicht nur die Chancen, gesehen und gehört zu werden, sondern tragen auch zu einer inklusiveren und ansprechenderen Online-Community bei.

Denkt also das nächste Mal, wenn ihr einen Beitrag verfasst, daran: Einfachheit ist der Schlüssel. Viel Spaß beim Schreiben! 

Sebastian Fjeld

Sebastian Fjeld gehört als professioneller Sprecher und Texter von Anfang an zum Eye-Able®-Team. Er hat "voice acting" an einer Universität studiert und wurde von Schauspielern ausgebildet. Derzeit absolviert er eine Ausbildung zum Dolmetscher für verschiedene Sprachen.
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