Geschrieben von Sebastian Fjeld am 08. April 2025

How to: Eine wirklich barrierefreie Marke aufbauen

Accessibility

Illustration showing a diverse group of people, including individuals with visible disabilities such as a prosthetic leg and a wheelchair user.Barrierefreiheit ist mehr als nur eine gesetzliche Pflicht – sie ist eine Chance! Eine wirklich inklusive Marke erreicht mehr Menschen, zeigt gesellschaftliche Verantwortung und schafft langfristige Kundenbindung. Doch worauf kommt es an? Wir haben für euch fünf entscheidende Aspekte herausgesucht, die ihr beim Aufbau einer Marke beachten solltet:

1. Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken

Eine Marke wird nicht erst barrierefrei, wenn Probleme auftauchen – sie wird von Anfang an so konzipiert. Inklusive Markenentwicklung bedeutet, Websites, Apps und Marketingmaterialien direkt zu Beginn nach den WCAG-Richtlinien zu gestalten. Dazu gehören auch ganz einfach umsetzbare Praktiken, wie zum Beispiel gut lesbare Schriftarten, hoher Farbkontrast, flexible Anpassungsmöglichkeiten und eine einfache Navigation für alle Nutzer*innen.

2. Kommunikation für alle zugänglich machen

Sprache kann Hürden schaffen – oder abbauen. Eine barrierefreie Marke setzt auf klare, verständliche Sprache und vermeidet unnötig komplizierte Formulierungen. Doch Zugänglichkeit geht weiter: Untertitel für Videos, Audiodeskriptionen, Gebärdensprachoptionen und alternative Textbeschreibungen für Bilder sind essenziell, damit wirklich alle Menschen mit Ihrer Marke interagieren können.

3. Inklusion sichtbar machen

Wer Barrierefreiheit ernst nimmt, zeigt das auch in seiner Außendarstellung. Inklusive Marken setzen bewusst auf vielfältige und authentische Repräsentation – in Werbekampagnen, auf Social Media oder in der Produktentwicklung. Menschen in sollten in all ihrer Vielfalt präsent sein - nicht als Randnotiz, sondern als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft.

4. Kund*innenerlebnis barrierefrei gestalten

Ob Online-Shop, Service-Hotline oder physisches Geschäft – echte Inklusion bedeutet, dass alle Menschen gleichermaßen an einem Angebot teilhaben können. Das heißt:

  • Digitale Barrierefreiheit: Eine Website, die mit Screenreadern nutzbar ist und ohne komplizierte Maussteuerung auskommt etc.

  • Barrierefreier Kund*innenservice: Mehrere Kontaktmöglichkeiten (z. B. Telefon, E-Mail, Live-Chat) und geschulte Mitarbeitende, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen eingehen können.

  • Auch im „real life“ - Physische Barrierefreiheit: Stufenlose Zugänge, taktile Leitsysteme und gut verständliche Beschilderungen in Geschäftsräumen.

5. Barrierefreiheit ist nie „fertig“

Eine wirklich barrierefreie Marke bleibt nicht stehen – sie entwickelt sich ständig weiter. Das bedeutet regelmäßige Usability-Tests mit Betroffenen, Schulungen für Mitarbeitendeund die Offenheit für Feedback. Technologien entwickeln sich weiter, Gesetze ändern sich – Unternehmen müssen dranbleiben, um langfristig inklusiv zu bleiben.

Barrierefreiheit ist kein Trend, sondern ein absolutes Muss für moderne Marken. Sie schafft Vertrauen, stärkt die Markenbindung und eröffnet völlig neue Zielgruppen. Unternehmen, die jetzt in Inklusion investieren, sind zukunftsfähig und leisten einen echten gesellschaftlichen Beitrag.

Bei Eye-Able® helfen wir Unternehmen dabei, digitale Barrieren abzubauen – lasst uns gemeinsam eine wirklich inklusive Markenwelt gestalten!

Sebastian Fjeld

Sebastian Fjeld gehört als professioneller Sprecher und Texter von Anfang an zum Eye-Able®-Team. Er hat "voice acting" an einer Universität studiert und wurde von Schauspielern ausgebildet. Derzeit absolviert er eine Ausbildung zum Dolmetscher für verschiedene Sprachen.
Filter

Filter nach Kategorie

Bestätigen Sie nach Auswahl der Kategorien Ihre Eingabe mit dem Button am Ende der Liste

Filter zurücksetzen

Barrierefreiheit und Datenschutz: Vertrauen in der digitalen Welt

Geschichte lesen

Zurück an die Uni: Eye-Able® und der Weg zu einer inklusiveren Bildungslandschaft

Geschichte lesen
In the picture on the background of the Eye-Able design the two company names "dotfly" and "Eye-Able" are to be seen.

Grünes Internet: Der Zusammenhang von Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit

Geschichte lesen
The picture shows a woman in a wheelchair wearing VR glasses.

Was bringt digitale Barrierefreiheit überhaupt? Die Fakten schwarz auf weiß – Teil 2

Geschichte lesen
The picture shows a woman in a wheelchair wearing VR glasses.

Was bringt digitale Barrierefreiheit überhaupt? Die Fakten schwarz auf weiß

Geschichte lesen
A person in a wheelchair has thrown a ball into the air with their left hand. The ball is already in the air and the person is pointing upwards with their left index finger. In the background, the crowd in a stadium applauds while a sporting event is shown on a large screen. The person is wearing a red sports jersey.

Jenseits von Stereotypen? Darstellung von Behinderungen in den Medien

Geschichte lesen
Es ist eine Straßensperrung zu sehen, welche eine Straße Richtung Strand blockiert. Auf der Sperrung hängt ein Schild, auf dem "Straße gesperrt" auf englisch steht. Im Hintergrund sind Sanddünen und blauer Himmel zu sehen.

Hindernisse erkennen: Die häufigsten Barrieren im Alltag

Geschichte lesen
Two people are depicted speaking sign language together. Both are blonde and the person on the left is wearing glasses. They are sitting on a grey couch in a living room.

Die faszinierende Welt der Gebärdensprache – Kommunikation ohne Laute

Geschichte lesen
Four people, forming a work-related team, are sitting around a table. One person stands and explains a figure standing in the middle of the group.

Barrierefreies Webdesign: Eye-Able® und TWT - Ein starkes Team für digitale Inklusion

Geschichte lesen

Sie benötigen weitere Informationen?

Schreiben Sie uns und wir helfen Ihnen gerne weiter.

A man and a woman look at a monitor and laugh